Rückblick auf 50 Jahre Vereinsgeschehen

Matinee anlässlich des Jubiläums - Rückblick auf 50 Jahre Vereinsgeschehen - Auszeichnung verdienter Mitglieder

Am Sonntag, dem 29. März 2015 war die Eifelvereins - Ortsgruppe Konzen exakt 50 Jahre und 2 Tage alt, und an diesem Tag wurde der runde Geburtstag gebührend gefeiert.

Umrahmt wurde das abwechslungsreiche, kurzweilige Programm mit einer Zeitreise durch die vergangenen 50 Jahre von Brigitte Palm.

 

Vereinschronik
1965 – 1974
Aller Anfang ist gar nicht so schwer...


Die heutige Ortsgruppe Konzen wurde am 27. März 1965 als Orts-gruppe Konzen/Imgenbroich gegründet.
Intitiator war Peter Schütt, damaliger Bürgermeister von Konzen und ehemaliger Landrat des Kreises Monschau (April 1949 bis November 1958).
Peter Schütt war die eigentliche Triebfeder für die Gründung der Ortsgruppe aufgrund seiner großen Leidenschaft(en): die Eifel-heimat mit Garten, Blumen, Bäumen, Hecken...
Die Taufpaten waren der damalige Landrat Hans-Georg Weiss und die Oberkreisdirektoren Georg Stieler und Dr. Helmut Gerhardus.

23 Mitglieder zählte die Ortsgruppe nach der Gründungsversammlung, von denen auf der Jahreshauptversammlung am 23. Februar 2015 noch 2 Mitglieder, Willi Frank und Hubert Götzenich, für 50-jährige Vereinstreue geehrt werden konnten.

Der erste Vorstand bestand aus dem 1. Vorsitzenden Peter Schütt und 5 ortsübergreifenden Beisitzern mit Josef Henn, Walter Schreiber, Alfred Thoma, Herbert Cremer, Paul Johnen.

Das Ziel der ersten Wanderung war Dedenborn, allerdings war der Tag ungünstig gewählt: am 16. Mai 1965 feierten die übrigen Konzener ihre traditionelle Pankratiuskirmes.

Am 28. Oktober 1966 kam es zur Trennung der gemeinsamen Orts-gruppe. Der Begründung des damaligen Geschäftswartes, Günter Krings, an den Hauptverein Düren war zu entnehmen: “Die Zusammenarbeit hat sich im Verlaufe des Jahres technisch als sehr schwierig erwiesen!“

Am 10. Dezember 1966 kam es zur Gründung der eigenständigen Ortsgruppe Konzen.
Der erste ortseigene Vorstand:
Vorsitzender: Peter Schütt
Vorsitzender: Hubert Götzenich
Geschäftswart: Günter Krings
Geschäftswart: Willi Frank
Kassierer: Walter Schreiber
Kassierer: Willi Frank
Wanderwart: Ewald Lenzen
Wanderwart: Ernst Palm
Jugendwartin: Rosa Huppertz
Jugendwartin: Irmgard Schreiber

Viele Mitglieder erinnern sich noch sehr lebhaft und gerne an die Südtirol-Fahrten Ende der 1960er Jahre unter dem damaligen Jugendwart Theo Nellessen und der guten organisatorischen Vorbereitung durch Günter Krings.

Das örtliche Wanderwegenetz wurde zaghaft erschlossen, Vorgänger der heutigen ca. 43 km langen Vernetzung.

Für ein Jahr kam es zu einem Vorstandswechsel:
Günter Krings löste Peter Schütt 1970 ab, 1971 bis 1972 übernahm dann Peter Schütt noch einmal den Vorsitz des Vereins, bevor 1973 Heinz Erler die Geschicke des noch jungen Vereins in die Hand nahm, dessen große Leidenschaft der Eifelverein Konzen und als Hauptjugendwart die Vernetzung zum Hauptverein war. 18 Jahre lang hatte er wesentlichen Anteil am Aufschwung der Ortsgruppe ...

Manche Recherchen gestalteten sich etwas mühsam, denn im damaligen, noch nicht so ausgewogenen digitalen Zeitalter, wurde zwischendurch mal schnell etwas auf einen Bierdeckel notiert.

Ein Anekdötchen der Brüder Johann und Karl Huppertz beschließt das 1. Jahrzehnt. Johann, der Ältere, berechnete als 1. Wegewart die km-Längen bis auf den Meter genau aus, indem er mit seinem so genannten “Rädchen“ die Entfernungen auf der Karte punktgenau nachfuhr, während es aus seiner Sicht bei seinem jüngeren Bruder Karl, als 2. Wegewart ausreichte, die Entfernungen sprichwörtlich über den Daumen zu peilen bzw. festzulegen...

... dies war jedoch nicht im Sinne Karls!
Zitat: „Dat öss doch net rischtisch! Bej derr feahrst du ömmer jenau mom Rädsche, un bej merr zöllste efach zwei, veer, sechs!“

1975 – 1984
Das Zeitalter der Gruppengründung und der Vielfältigkeit


Im März 1975 kam es zur Gründung der Kinder- und Jugendgruppen durch Heinz Erler mit seiner Frau Annelene, Inge Lenzen und Gabriele Mießen. Die Resonanz war überwältigend: 70 Kinder und Jugendliche folgten dem Aufruf, schnell mussten weitere freiwillige Helfer/innen gefunden werden.

Am 15. März 1975 kam es zur Gründung der Volksliedergruppe, des heutigen Frauenchors, wo zunächst Geselligkeit und die Pflege des Volksliedes vordergründig war. Jedoch unter der Leitung des ersten Dirigenten Peter Heck, wurde die Singgemeinschaft zum Frauen-chor umbenannt, das „Maisingen“ initiiert und der Chor wurde ein gern gesehener und gefragter Gast bei Festen und Konzerten...
...das ist auch zum Zeitpunkt des 50-jährigen Jubiläums unter dem Dirigenten Peter Persé noch gegenwärtig.

Die Gründerinnen des Frauenchores sind Therese Braun (noch aktiv), Ursula Frank (noch aktiv), Rosemarie Conrads, Annelene Erler, Brigitte Kälber, Inge Lenzen, Beate Mießen, Gabriele Mießen, Therese Mießen, Rosa Pauls und Renate Willems.

1979 übergab die Stadt Monschau die Verwaltung der Grillhütte im Belgenbachtal mit Vermietung, Betreuung und Instandsetzung dem Eifelverein Konzen. Die Grillhütte am alten Steinbruch ist ein beliebter Treffpunkt nicht nur für Wanderer geworden.

Zahlreiche „Hüttenhocks“ erinnern daran. Mitte bis Ende der 70er Jahre wurden die legendären Nachtwanderungen mit Lagerfeuer-romantik und so mancher Flasche “Knaddel-Daddel“ sehr beliebt und berühmt!

Anfang der 1980er Jahre konnte die Eröffnung einer kleinen, aber feinen „Eifelbücherei“ innerhalb der Pfarrbücherei eingerichtet werden. Eifelliteratur wie Eifelromane, Eifeler Kriegstagesbücher, Eifel-Jahrbücher und Heimatkalender luden zum Schmökern und Ausleihen ein.

Mitte der 1980er Jahre wurde die Erstauflage und Herausgabe der Vereinszeitschrift „De Hue“ veranlasst, angeregt durch Johann Huppertz mit dem Ziel der Transparenz nach innen und außen sowie der Förderung der Zusammengehörigkeit der Mitglieder unterein-ander

1982 kam seitens der Kinder und Jugendlichen der Wunsch auf, den Volkstanz und die Pantomime schwerpunktmäßig in die Arbeit auf-zunehmen. Das Theater ohne Sprache -die Pantomime- hat sich bis heute durchgesetzt und so ist nur verständlich, dass die Gruppe (jetzt sei ein kleiner Ausblick auf das nächste Jahrzehnt gestattet) schon 1985, ´86 und ´89 bei den Deutschen Wandertagen in Osnabrück, Koblenz und Berlin, sowie 1988 bei der Frühjahrstagung des Haupt-vereins in Bad Bertrich das Publikum mit ihren Auftritten begeistern konnten.

Hoch im Kurs sind seit 1982 die Herbst-Wanderwochen, so z. B.:
1982 Ardèche/Bourg St. Andéol
1983 Bayerischer Wald/Zwiesel
1984 Bayerische Rhön/Neustadt
1985 Schwarzwald/Fischbach
1988 Allgäu/Oberreute
1989 Frankenwald/Fischbach

 

1985 – 1994
Könnte auch als Zeitreise durch Jubiläen umschrieben werden...


Das 10-jährige Bestehen der Kinder- und Jugendgruppen wurde am 9. Oktober 1985 als Familienfest im heutigen Saal von Achim & Elke gefeiert.

Verwitterte Wegkreuze zu erneuern oder wieder herzurichten hat der Eifelverein Konzen sich zur Aufgabe gemacht, so konnte z. B. am 25. Mai 1986 Pfarrer Jansen das von der Ortsgruppe neu errichtete „Anna Hauseur Kreuz“ einsegnen.

Am 12. Januar 1987 initiierte Siegfried Moselewski die Gründung der Seniorengruppe nach dem Leitbild: „Wandern hält jung, wandern bedeutet, aktiver und bewusster zu leben...“
Bis zum heutigen Tag treffen sich die Mitglieder dienstags zum gemeinsamen Hobby: dem Wandern.

Im Mai 1988 konnte die Partnerschaft und Freundschaft mit dem Eggegebirgsverein Bad Driburg hier in Konzen, verbunden mit einem zünftigen Grillfest an der Grillhütte und Wanderungen in unserer Region besiegelt werden.

1988 kam es zur Herausgabe der Konzen-Wanderkarte mit der Streckenbeschreibung des örtlichen Wanderwegenetzes von ca. 43 km und der Herausarbeitung der alten mundartlichen Flur-namen anlässlich der 1100-Jahr Feier Konzens.

Zum gleichen Anlass wurde im September 1988 der Eifelvereinstag organisiert. Ein Tag des Wanderns, ein Tag der Begegnung, ein Tag der Kurzweil mit Darbietungen der vereinseigenen Gruppen.

Seit 1988 organisiert Ernst Palm die Wanderfahrten zu den Deutschen Wandertagen bezirksübergreifend z. B. nach Bamberg, Arnsberg, Friedrichshafen, Bad Kühlungsborn, Prüm, Freiburg, Oberstdorf...

1988/89 konnte die Grillhütte um einen 12 m² großen Anbau (Überdachung und Küche) erweitert werden. Jahre zuvor wurden schon in Eigenleistung eine Toilettenanlage und die Stromver-sorgung ermöglicht.

Das Thema Umweltschutz wurde neuer Schwerpunkt innerhalb der Kinder- und Jugendarbeit: etliche „Müll- und Säuberungsaktionen“ fanden in der näheren und weiteren Umgebung statt u. bzgl. des “Sanften Tourismus“ wurde ein Ausflug ins Phantasialand nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternommen.

So schlossen sich ab Mitte der 1990er Jahre (aber eher intuitiv) die Mehrtages-Radwandertouren z. B. ins Münsterland, Emsland oder an den Niederrhein an.

Das größte Highlight in den Herbstferien 1989 (kurz vor der Wende) war die Teilnahme der Pantomimengruppe an der Jugendkultur-woche in Tarnow/Polen mit weiteren 80 Jugendlichen aus NRW.

1990 war das Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen des Eifel-vereins Konzens.
Am 25. März 1990 wurden am Jubiläumsabend die Gründungs-mitglieder Willi Frank, Ewald Roder, Johann Palm, Johann Jung und Willi Huppertz (Hens Will) für ihre Vereinstreue vom damaligen Vorsitzenden Heinz Erler geehrt.

Der 22. September 1990 wurde als Vereinsfest im Saal von Achim & Elke unter Mitwirkung der Ortsvereine und einer großen „Komm-mit-Wanderung“ mit drei unterschiedlichen Strecken durchs Venn sowie einer Kinderrallye rund um und in Konzen gestaltet.

Zwei Vorstandswechsel waren zu verzeichnen: von 1990 bis 1992 übernahm Brigitte Palm den Vorsitz und von 1993 bis 2008 Willi Frank mit der bisher zweitlängsten Amtsperiode von 16 Jahren und das sehr engagiert und mit großer Akribie.

Mit dem Beginn der Ära „Venn-Bahn-Fahrt“ ab dem 2. Juni 1990, mit Zu- und Ausstiegsmöglichkeit am Bahnhof Konzen, organisierte die Ortsgruppe eigens Wanderungen durch das Hohe Venn.

Anfang der 1990er Jahre wurden Städtetouren favorisiert so z. B.:
1991 Bad Driburg (EGV Partnergruppe)
1992 Vennbahn-Fahrt Eupen /Bütgenbach
1993 Maastricht
1994 Duisburg


1995 – 2004
Bewährtes – Neues – Auszeichnungen


Neue handwerkliche Herausforderungen waren gefragt beim An-fertigen von Bänken, der Brückenerneuerungen im Belgenbachtal (Holzplatz und Elshütte) und der Übernahme der Patenschaft für das Rochuskreuz.

Im Laufe des 4. Jahrzehnts übernahm der Eifelverein die Verantwort-ung (Pflege, ggf. Erneuerungen) für viele weitere Wegkreuze wie z. B. das Menzerath-, das Werker- oder Aachener Kreuz.

Am Dorffest des Ortskartells 1999 war die EV-Jugend mit dem Angebot einer Dorfrallye aktiv beteiligt.

„Konzener on Tour durch die Eifel“ könnte das Motto für die Wanderwochen durch die Eifel gewesen sein, etwa ab 1995 entlang des Römerkanals von Nettersheim bis Köln mit ca. 111 km oder 2005 der Rhein-Rureifel-Weg von Monschau bis Brohl mit ca. 119 km.

Aktive Kids starteten in ein neues Zeitalter mit jahreszeitlich geprägten Aktionen, Radtouren, Zeltlagern, den Pfingsttreffen der DWJ LV NRW, Vogelexkursionen sowie Kanu- und Kletterfrei-zeiten.

Innovative Projekte, forciert von der Landesregierung, wurden initiiert, so auch das Mädchenprojekt „Starke Früchtchen“, das zur Selbstverteidigung, Selbstbehauptung und zum Klartextreden einlud. Im Gegensatz dazu gab es auch jungenspezifische Angebote.

Der Pfingstsonntag 2000 war ein besonderer Tag für den Frauenchor. Beginnend mit der Deutschen Messe von Franz Schubert im Hoch-amt und einem anschließenden „langen“ Frühschoppen auf dem Dorfplatz wurde das 25-jährige Jubiläum gefeiert. Am Jubiläumstag hatten die Sängerinnen ein gemeinsames äußeres Kennzeichen: ein blauer Seidenschal. In den darauffolgenden Jahren fanden auch gemeinsame Konzerte mit einem niederländischen Chor in Konzen und Brunssum statt.

Der amtierende Ministerpräsident Wolfgang Clement hatte für den 3. Februar 2001 Vertreter/innen der Jugendverbände NRWs zu einem Gesprächs- und Informationsaustausch nach Düsseldorf eingeladen. Die Pantomimengruppe gehörte zu den Gästen, die Moderatorin war „die“ Christine Westermann.

Die Seniorengruppe hat eine Tanzgruppe, die hervorragend von Elisabeth Palm geleitet wird und vor allem bei Feierlichkeiten sehr gefragt ist, berichtete Siegfried Moselewski 2001 in seinem Jahres-bericht.

„Ein Wochenende für Entgegenkommen, Mitbestimmung und Frieden“, umschrieb die Pantomimengruppe ihr Projekt gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit am letzten Septemberwochen-ende 2001, kurz nach den Anschlägen des 11. Septembers. Weitere Themen wie Terrorismus, Ausgrenzung und Fremdsein wurden intensiv diskutiert, so dass sich das Pantomimenstück „Krieg und Frieden“ wie „von alleine“ entwickelte und „Das ist der Hammer“! für dieses Projekt wurde die Gruppe für ihr Engagement gegen rechts am 13. November 2002 vom damaligen NRW Ministerium für Familie, Jugend, Frauen und Gesundheit mit dem „Goldenen Hammer“ ausgezeichnet.

Im Mai 2003 fiel der Startschuss für das „Wandern in der Woche“ (donnerstags) zusätzlich zu den obligatorischen Sonntagswanderungen.

Nach dem Bau der Stelinghütte und der Pflege bzw. Erneuerung zusätzlicher Kreuze wie das Bilfinger-, das Arnold- und das Roder- Kreuz, sowie die Rekonstruierung von Flurbezeichnungen und die Installierung von Infotafeln im Venn, war die Ortsgruppe ehrenhaft genug, im Jahre 2004 mit dem „Konrad- Schubach-Naturschutz- und Kulturpreis“ des Hauptvereins Düren ausgezeichnet zu werden.

Am 20. Juni 2004 wurde der 25. Kreiswandertag des damaligen Kreises Aachen in Konzen durchgeführt, den die Ortsgruppe des Eifelvereins zum 1. Mal in Kooperation mit dem TV Konzen organisierte.

2005 – 2014
Das Power-Jahrzehnt


Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Ortsgruppe und des 30. Geburtstags des Frauenchors wurde am 17. September 2005 ein Festabend und am 18. September 2005 der Bezirkswandertag in Konzen ausgerichtet.

Mit einem Theaterfestival der besonderen Art wurde im März 2005 auf 30 Jahre Kinder- und Jugendarbeit zurückgeschaut und weitere Schritte in die Zukunft gesetzt und somit der Beginn der Deutsch-Russischen Jugendbegegnungen mit der Schwarzlichttheatergruppe „Blick“ aus Dzerzhinsk. Der Gegenbesuch fand in den Herbstferien 2006 statt.

Die Kooperation mit der Eifelvereins-Ortsgruppe Eupen und den beiden Kommunen ermöglichte ab 2005 die grenzüberschreitende Vennroute Monschau-Eupen.

Ihr 20-jähriges Bestehen feierte die Seniorengruppe am 16. Januar 2007, bei dem 9 von 12 Gründungsmitgliedern geehrt werden konnten: Siegfried Moselewski, Maria Offermann, Maria Völl, Anna und Johann Palm, Anneliese Völl, Finchen Huppertz, Gertrud Palm und Heidi Bließen.

Der Dorfrundgang und die neuen Wanderwege wurden in Kooperation mit der Mon-Touristik, der Stadt Monschau sowie den Vereinen am 20. April 2008 mit einem Dorffest eröffnet.

Für ihre vielfältige und über 3 Jahrzehnte lange Kinder- und Jugendarbeit wurde die Ortsgruppe Konzen 2008 mit dem „Jugend-und Familienpreis“ des Hauptvereins Düren ausgezeichnet.

Ein Vorsitzwechsel stand an: Seit Februar 2009 ist Karl-Heinz Huppertz der 1. Vorsitzender der Ortsgruppe, immer im unermüd-lichen Einsatz für die Belange des Vereins.

Der am 09. Mai 2009 (Europatag) offiziell neueröffnete Familien-wald „Hohes Venn“ ist eine Staatsgrenzen übergreifende Kooperation zwischen dem damaligen Forstamt Elsenborn, vertreten und unterstützt durch Alfred Jost, dem Familienzentrum (Kinder-garten) und dem Eifelverein Konzen. Traditionell ist er jährlich am ersten Freitag im Mai ein abenteuerlicher Erlebnisort für Jung und Alt, wenn Kindergarten und Eifelverein ihr gemeinsames Waldfest feiern. 2010 war es z. B. ein Hexenfest, 2011 wurde nach der Errichtung eines Baumlehrpfades „Der Tag des Baumes“ organisiert, bevor 2012 der Barfuß- und 2013 der Stelzenpfad angelegt wurde.

Für den Familienwald „Hohes Venn“ gab es 2010 gleich zwei Auszeichnungen: Der „Konrad-Schubach-Naturschutzpreis“ des Hauptvereins Düren und das Prädikat „Familienfreundlich“ seitens der Städte-Region Aachen.

Als Neubelebungen 2010 waren die Bastelgruppe, die Familien-Oster-Aktion und das Projekt mit Alfred Isaac „Vom Blütenstaub zum Honig“ zu nennen.

„Grünzeug statt Gameboy“ war das Motto des Vorfilms, der am 14. Oktober 2011 in der aktuellen Stunde sozusagen als Werbung für die WDR-Lokalzeit-Wanderung am 22. Oktober 2011 ausgestrahlt wurde. Ein harter Drehtag für unsere Kids, eine harte Organisations-zeit für uns Erwachsene.

2012 hatte die Sparkasse Aachen für Vereine in der StädteRegion Aachen einen Wettbewerb ausgeschrieben „Nix geht ohne 55plus“, an der sich die Ortsgruppe Konzen mit verschiedenen Projekten beteiligte und einen 2. Platz belegte.

Die 2013 neu etablierte Naturgruppe hält bei den Aufforstungs-aktionen den Barfußpfad bestens instand.

Schon wieder Fernsehen: Diesmal war es ein russisches Fern-sehteam, das auf seiner 9-tägigen Deutschlandreise im Mai 2013 auch die Pantomimengruppe besuchte. Im russischen Film sollten Jugendliche der Wanderjugend vorgestellt werden, die bereits an internationalen Begegnungen in Russland teilgenommen hatten.

125 Jahre waren vergangen, als der Hauptverein des Eifelvereins für den 25. Mai 2013 zur 125-Jahrfeier nach Prüm einlud. Auch hier konnte die Pantomimengruppe, wie schon einige Male vorher, mit dem „Welde Wiffje“ beeindrucken.

Über 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden mussten 2012 erst mal geleistet werden, bevor die wunderbare Konstruktion des Eifelblick „Die Hohe“, der ein Eifelblick für alle Sinne ist, am 21. Juni 2013 eingeweiht werden konnte. Zu seinem Umfeld gehören die Streuobst- und Wildblumenwiese, die Relax-Liege und die Schautafeln des Ortsrundgangs. Nachträglich betrachtet, haben sich die Mühen gelohnt, denn im Frühjahr 2014 wurde die Ortsgruppe mit dem „Wolf-von-Reis-Kulturpreis“ des Hauptvereins Düren ausge-zeichnet.

Der 1. Juni 2014 gehörte dem 35. Wandertag der StädteRegion Aachen, den die Ortsgruppe zum 2. Mal in Kooperation mit dem TV Konzen organisierte. 

Kaiser-Karl-Weg
Eifelverein Konzen
Unser jüngstes Kind ist der Kaiser-Karl-Weg mit 17 Standorten zum Informieren oder Agieren, den wir am 20. September 2014 mit unseren Eifelvereins-Freunden aus Mützenich, die eine Teil-markierung des Weges für uns übernommen hatten, feierlich eröffnen konnten. Die Idee entstand bei unserem verstorbenen Mit-glied Raimund Palm, der diesen Themenweg zum 1200. Todestag Karls des Großen, also zum Karlsjahr 2014, vorgesehen hatte.
Wir beobachten, dass der Weg sehr gut angenommen wird.
Er könnte auch ein außerschulischer Lernort für Kindergärten und Grundschulen werden!